"„Das ehemalige Haus“ war der spektakulärste Beitrag zum Young Directors Project (YDP), das in diesem Jahr zum Zehnten Mal Stattfand."
- Wolfgang Kralicek, Theater heute

"'Das ehemalige Haus' von Signa [ … ] ist einfach ein Schocker – aber es zeigt, was Kunst zeigen soll und viel zu selten tut: Das Leben, hautnah. Die Aufführung ist auch keineswegs voyeuristisch, sondern gesellschaftskritisch angelegt (...) Die SIGNA-truppe springt das Publikum an wie ein wildes Tier."
- Barbara Petsch, Die Presse

"Signa verzichten auf jegliche Zeige-Distanz, sie betreiben im Grunde Einfühltheater alter Schule. Was für ein 1.000-Plätze-Auditorium reichen würde, springt auf eineinhalb Metern die Zuschauer an und raubt die Muße zum Romantischglotzen. Wo wäre der Punkt zum Eingreifen gewesen, und hätte man es tatsächlich getan? "Das ehemalige Haus" ist kathartisch und didaktisch zugleich, ein Thesenstück im besten Sinn. Es weiß jeden Moment, warum es die Welt adressiert."
- Uwe Matteiss, taz.de

"Signa in ihrem Mut zur Schonungslosigkeit schaffen, in unglaublicher Intensität, mit raffinierten Kleinigkeiten ein immenses Unbehagen zu schaffen, eine Aufhebung zwischen Vorspielen und Dabeisein, zwischen Zuschauen und Mitmischen, die Theater niemals schaffen könnte. (…) Alles passiert hautnah. Man wird angegriffen. Man wird gestreichelt. Und man muss sich entscheiden auf welcher Seite man stehen will.”
- Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

"Wer sich auf dieses Theaterereignis der Gruppe Signa einlässt, wer die knapp drei Stunden im ehemaligen Haus verbringt, in dieser ranzig realen Entsetzlichkeit, wem sich eine dieser Geschundenen auf die Knie gesetzt hat, um sich mechanisch daran zu reiben, wer schließlich in dem Massengrab gestanden hat im Garten hinterm Haus und wer die drei Mädchen da hocken gesehen hat, zitternd und vollkommen nackt und entsetzlich schutzlos, und wer daneben stehend und zuguckend dieses merkwürdige Gefühl gespürt hat aus Scham und Schuld, obwohl er eigentlich gar nichts getan hat, der wird dieses Haus in seinem Leben wohl kaum wieder vergessen."
Sven Ricklefs, "Kultur Heute" auf Deutschlandfunk

 
   
 
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