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![]() Mareike Wenzel Photo: Erich Goldmann
Das Letzte Jahr (2025)
A mysterious organisation offers a unique simulation:
The Final Year, a six-hour individual journey to the end of one's own life.
Family members, staff and the dying are in a care home, on a sun-dappled meadow or outside of the gates of heaven,
while the simulation proceeds, pauses, comes full circle. Lifelines blur.
We become aware of wrong turns taken. Desires awaken into lived fantasies that are forgotten a moment later.
Language: German Tickets: Wiener Festwochen Dates & Times: Duration: 6 hours Place: House of the Republic / Funkhaus, Argentinierstraße 30A, 1040 Vienna, Austria Public Capacity: 60 Press Quotes: "Die Installation Das letzte Jahr folgt einer virtuos gestalteten Logik der Immersivierung. Doch irgendwas ist anders, neu: Immersion zeigt sich hier nicht als durchgängige Illusion, die als sinnvoll empfunden wird. Die Teilnehmenden glauben nicht mehr ungebrochen dem, was sie erleben. Konstruktionscharakter und Artifizialität des Settings blitzen gezielt auf. Die Rahmung der porösen Simulation durch die Firma Lethe funktioniert gleichzeitig auch als stabilisierender Rückkopplungsmechanismus des Gesamtsettings. So ergibt sich ein hermetisches und vereinnahmendes Konstrukt, das im Verlauf des Abends schlicht alles absorbiert." "Wie manches pflegebedürftige Ich mit zitternden Händen und in Pantoffeln über die tristen Laminatflure schlurft, ist so oscarwürdig wie Anthony Hopkins in ‚The Father‘." "Auf zwei Etagen entfaltet sich die berüchtigt muffige Pastellwelt von Signa. Beige, hellgrau, hellblau, hellrosa – das schale Ambiente von Arztpraxen, Wartezimmern und Heimküchen hat die dänisch-österreichische Kulttruppe hier neu abgemischt. [...] 43 Akteure und Akteurinnen stehen als Krankenschwestern, Ärzte oder Angehörige im Einsatz, um dieses Pflegeheim in apokalyptischer Umgebung glaubhaft zu simulieren. Das gelingt wie in vielen vorangegangenen Signa-Arbeiten bewährt mit einer bis ins kleinste Detail präparierten Szenerie, etwa dem Vanitas-Motiv einer lange auf der Theke vergessenen Apfelspalte, die vor sich hin trocknet." "Signa hat die Räume mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Schmucke Glaskaraffen stehen in Vitrinen, an den Wänden hängen Pflegepläne, in den Schränken liegen falsche Gebisse. Was Schauspieler und Zuschauer tragen, hat einmal realen Menschen gehört. Immer wieder ermahnen die Pflegekräfte: „Nicht so schnell!“ Und erinnern einen daran, wie alt, schwach und gebrechlich man geworden sei. Die Selbstständigkeit ist einem abhandengekommen, und so wird der Abend zur permanenten Grenzüberschreitung." "Wer sich darauf einlassen kann, bekommt in Reinform alles, was Theater auszeichnet: Menschen ihren Alltag vergessen zu machen, sie geschützt aus der eigenen Komfortzone zu holen, heikle gesellschaftliche Themen anzusprechen, zum Nachdenken anzuregen, zu beunruhigen und zu berühren." "Unter den immersiven Theatermachern sind Signa die abgründigsten, wie sie mit „Das Letzte Jahr“ bei den Wiener Festwochen nochmals eindrucksvoll unter Beweis stellen." "Nach vielleicht fünf Stunden wird aus dem Off verkündet, dass man jetzt stirbt. Ihr Rezensent erlebte als Ottenstein einen unglaublich berührenden Tod. [...] Mögen alle oder zumindest viele nach dem echten Tod ähnlich Tröstendes vernehmen können. Applaus gab es keinen, denn die Dramaturgie hatte ihn zu verhindern gewusst. Wäre er möglich gewesen, er wäre tosend ausgefallen." Concept, Book, Direction Signa Köstler Artistic lead producers: Arthur Köstler, Lorenz Vetter Set Design: Lorenz Vetter & Signa Köstler with Tristan Kold Costumes: Signa Köstler, Tristan Kold Audiovisual concept: Arthur Köstler Multimedia, Sounddesign: Denis Połeć Dramaturgy: Mara Nitz Production: Wiener Festwochen and SIGNA Devising Ensemble: (in alphabetical order) Guest Stars: Guest Assistants: Photography: Team WIENER FESTWOCHEN: Dramaturgy Production Managers Production Assistants Technical Director Head of Light Department Head of Sound Department Stage Department Light Department Costume Management Thanks to: 48-er Tandler Margareten, Boutiquehotel Stadthalle, Clara Fey Campus Maria Regina, ehem. Sozialmedizinisches Zentrum – Baumgartner Höhe, Otto-Wagner-Spital (Klinik Penzing), FOQUS Ärzteheim Wohn- und Pflegezentrum, Heilsarmee Österreich – Wien, Hilfswerk Wien, Hotel Admiral, Hotel-Pension Baron am Schottentor, Hotel Stefanie, Hotel Viktoria, Imlauer Hotel Wien, Pension Erlaa, Pension Excellence, Urban Boutique Hotel, URBANAUTS Hospitality, Volkshilfe Wien, Kollektiv Plan B Crew GmbHand Dr. Alexandra Andorfer-RamederAndreas Dusatko Andreas Ferner Frau Savic und Miro Alfred Köstler Dorthe Arendt Elkjær
In loving memory of Erni Köstler (1945–2024)
Supported by: Embassy & Permanent Mission of Denmark, Austria
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